Eintagesseminare

mit Danièle
- September 2010
- Februar 2011
- September 2011
Anfrage und Anmeldung:
bei Danièle Nicolet
Tel.: 0041‘(0)32'622‘38’24 oder (0)32'622‘59’39,
Fax: 0041‘(0)32'622‘59’34
kirschbluete(at)gmx.ch



Einführende Tagesseminare in Lüsslingen
mit Marianne
- April, November 2010
- April, November 2011
Anfrage und Anmeldung:
bei Marianne Principi
Tel.: 0041‘(0)79' 741'14'02 oder (0)32'622‘59’39,
Fax: 0041‘(0)32'622‘59’34
kirschbluete(at)gmx.ch


 Eintagesseminare 
mit Samuel und Danièle
2010
- August: "Schulung in Integration"
"Die Kunst sein Potenzial zu entfalten"
- Dezember: Schulung in Integration I
Nach der kreativen Pause eines „Werkjahres“, wie wir es nennen, beabsichtigen wir, unsere Eintagesseminare erneut zu beleben und sie weiterhin mit einer speziellen und ernsthaften Selbsterkenntnisarbeit zu verbinden. Die allgegenwärtigen Tendenzen, alles, auch das Heiligste, zu einem seichten Vergnügen verkommen zu lassen, widern uns immer wieder an. Dieser menschlichen Neigung mit neuem Elan entgegenzuwirken, ist uns auch weiterhin ein grosses Anliegen.
Wir werden in den kommenden Jahren abwechslungsweise zwei Stränge verfolgen, die Integration und die Entfaltung des persönlichen Potenzials. Immer wieder fällt uns auf, dass auch ernsthafte Sucher zu wenig gründlich sind, zu wenig exakt in der genauen Anwendung der geschenkten Einsichten im Alltag. Mit einer Schule bezüglich Integration wollen wir da ein bisschen Unterstützung anbieten. Denn ohne gründliche und gewissenhafte Integration kann es auch keinen Durchbruch in das, was wir alle suchen, geben: Sinn und gemeinsame Entfaltung.
Bei Letzterem handelt es sich, vor allem wenn wir es nachhaltig in unserem Leben etablieren wollen, um das, was wir auch als Berufung und Berufensein erleben. Dieser Entfaltung ins Unbekannte und ins Wunderbare unseres Potenzials als Menschen wollen wir uns in „Der Kunst, sein Potenzial zu entfalten“ intensiv zuwenden.
Die Seminartage bauen zwar aufeinander auf. Jeder ist aber auch in sich selbst geschlossen und behandelt einen Teil des Prozesses, der für sich selbst Wert und Gültigkeit hat.
In meinen Büchern finden sich zahlreiche Anregungen und Zusammenfassungen bezüglich der Zielsetzungen, die sich einem erwachenden Menschen stellen. Eine davon[1], aus der wir im Folgenden zitieren, findet sich im ersten Band der Trilogie unserer Gemeinschaftsbücher[2]. Sie beschreibt die Voraussetzungen, welche eine Zugehörigkeit zur „Herzgruppe“ beziehungsweise tiefgreifende Gemeinschaftsfähigkeit möglich machen. Dies deckt sich natürlich sowohl mit den Forderungen, welche nachhaltige Integration psycholytischer Einsichten an uns alle stellen und welche gleichzeitig auch die Grundlage für die Entfaltung unseres vollständigen Potenzials bilden. Diese Fähigkeiten wollen wir in der kommenden Arbeit verwirklichen.
- Das, was es braucht, ist die Fähigkeit zur stillen, unmittelbaren, wortlosen Kommunikation, zu einem sich ineinander Einfühlen, welches jede Auseinandersetzung über Beziehungsangelegenheiten und andere wesentliche Fragen überflüssig macht.
- Das, was es braucht, ist die Fähigkeit zum absolut konfliktfreien Zusammenleben in vollkommener Nähe und Verbindlichkeit.
- Das, was es braucht, ist die Fähigkeit zur Unverbrüchlichkeit in seinen Versprechen, speziell im Eingelassensein auf die Verbindung untereinander.
- Das, was es braucht, ist Verlässlichkeit, Treue und Verbindlichkeit in hohem Mass, im Sinne eines Eingelassenseins für immer.
- Das, was es braucht, ist die Freiheit und Unabhängigkeit, trotzdem jederzeit aufstehen und gehen zu können, und gerade daraus die Kraft und Gewissheit für immer dranbleiben zu wollen.
- Das, was es braucht, ist ein vorwiegendes Verankertsein in einem Raum jenseits aller Gefühle wie Eifersucht, Neid, Angst, so dass Konkurrenz, Machtkämpfe und Autoritätsprobleme zwischen einander kein Thema mehr sind.
- Das, was es braucht, ist die Freiheit von der Fixierung auf die eigene Wichtigkeit; die Fähigkeit zur Ausrichtung auf ein Umfassenderes und die Zentrierung in einem Grösseren, so dass das eigene Selbst an Bedeutung verliert.
- Was es braucht ist ein Interesse am Gemeinsamen, das über das Interesse am Eigenen hinausgeht, und am gemeinsamen Experimentieren auf allen Ebenen des Seins
- Was es braucht ist die Fähigkeit zu teilen in materiellen und Beziehungsfragen, das heisst ein kompletter Verzicht auf irgendwelche Besitz- und Machtansprüche.
- Insbesondere umfasst dies die Fähigkeit, seine Partner, ohne dass irgendwelche schwierigen Gefühle aufkommen, sexuell freilassen und mit anderen teilen zu können.
- Was es braucht ist die Fähigkeit, absolut allein stehen zu können, jenseits von allen Autoritätsproblemen, Machtkämpfen und Abhängigkeiten, das heisst, alle grossen Fragen in sich halten und damit ohne Antwort sein zu können.
- Was es braucht ist die Fähigkeit, im Allgemeinen die Schicksalskräfte erkennen zu können, und die Bereitschaft, ihnen willig zu folgen, ihnen gehorchen zu können. Das heisst: Freiheit von Wünschen, Ängsten, Sehnsüchten und Selbstbildern, welche die Verbindung zu diesen grösseren Zusammenhängen normalerweise trüben oder gar verdecken. Oder anders ausgedrückt heisst das: eine gesäuberte Verbindung zum Geist oder zur Intelligenz des Ganzen zu haben.
- Insbesondere beinhaltet dies die Fähigkeit, seinen Platz und seine Aufgabe im Ganzen zu erkennen und demütig auszufüllen, sowie den Platz und die Aufgabe eines anderen im Ganzen zu sehen und willig anzuerkennen.
- Was es braucht ist ein Gefühl der Verantwortung für alle Belange des Gemeinsamen (Kinder jeder Art und auf allen Ebenen) und selbstverständlich für alle seine Handlungen und Gefühle.
- Was es braucht ist die Fähigkeit, Magie, Geheimnis und Wunder der Existenz zu sehen und sich davon erfassen zu lassen.
- Was es braucht ist Freiheit.
- Was es braucht ist die Fähigkeit, Gewohnheit immer wieder zu durchbrechen und spontan lebendig zu sein.
- Was es braucht ist die Fähigkeit zu lieben.
- Was es vor allem braucht ist die Fähigkeit, fröhlich an all dem zu scheitern, zu versagen und all das letztlich nicht so ernst zu nehmen und es trotzdem als das Wichtigste in seinem Leben zu erachten und absolut makellos darin zu sein.
- Das, was es braucht, ist die paradoxe Fähigkeit, nichts von all dem wirklich (im Sinne eines neuen Selbstbildes) von sich behaupten zu können und trotzdem keinerlei Zweifel darüber zu haben.
- Das, was es absolut notwendigerweise braucht, ist die Fähigkeit, über sich lachen zu können, sowie ertragen zu können, dass andere über einen lachen, das heisst, sich nicht so wichtig zu nehmen.
2010:
August: Einführung in die „Schulung in Integration“ und
„Die Kunst, sein Potenzial zu entfalten“
Dezember: Schulung in Integration I
2011:
März: Die Kunst, sein Potenzial zu entfalten I
Mai: Schulung in Integration II
August: Die Kunst, sein Potenzial zu entfalten II
Dezember: Schulung in Integration III
2012:
März: Die Kunst, sein Potenzial zu entfalten III
Mai: Schulung in Integration IV
August: Die Kunst, sein Potenzial zu entfalten IV
Dezember: Abschluss zur „Schule in Integration“ und
„Die Kunst, sein Potenzial zu entfalten“
[1] Durchdrungen sein vom Du; Von der Praxis der Liebe; Protokolle einer Gemeinschaft; Basic Editions 2003, Samuel Widmer und Freunde / S. 163-165
[2] Durchdrungen sein vom Du / Aus dem innersten Herzen gemeinsamen Seins / Freiheit beinhaltet Verantwortung; alle Basic Editions
Anfrage und Anmeldung:
bei Samuel Widmer Nicolet oder Danièle Nicolet
Tel.: 0041‘(0)32'622‘38’24 oder (0)32'622‘59’39,
Fax: 0041‘(0)32'622‘59’34
kirschbluete(at)gmx.ch
Wir freuen uns auf alle Krieger, die sich immer wieder neu entschliessen können, noch einmal aufzustehen und die Herausforderungen des Menschseins anzunehmen.
Die Flyer stehen im Menü links zum Download zu Verfügung.



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